Bronze macht glücklich, Silber sorgt für Selbstzweifel

By jobo72

Wie der aktuellen Apotheken Umschau zu entnehmen ist, sind Sozialpsychologen von der Cornell-Universität (Ithaka, USA) einem olympischen Paradoxon auf die Spur gekommen. Sie beobachteten die Medaillengewinner bei Olympischen Spielen und zogen aus deren Auftreten Schlüsse auf die Befindlichkeit. Dabei zeigte sich, dass die Mimik der Drittplatzierten wesentlich freudiger war als die der Zweiten. Die Forscher führten zudem Interviews mit den Sportlern durch und fanden dabei ihre These vom glücklichen Dritten und grübelnden Zweiten bestätigt. Sie erklären dies damit, dass sich der Bronze-Gewinner als „Sieger der Verlierer“ fühle, der Silber-Gewinner sich hingegen mit dem Gedanken quäle, dass es eben doch nicht ganz gereicht hat – zu Gold. In seiner selbstkritischen Betrachtung wird er zum „Verlierer der Sieger“. Wie gut, dass diese Medaillen-Problematik nicht allzuviele Menschen betrifft.

(Josef Bordat)

Schlagworte: ,

Eine Antwort zu „Bronze macht glücklich, Silber sorgt für Selbstzweifel“

  1. Chriso sagt:

    So siehts aus…der dritte ist glücklich, nicht vierter zu sein (und somit auf dem Stockerl zu stehen) und der Zweite sieht nur die Niederlage gegenüber dem Ersten und kann sich nicht so recht freuen…wohl dem, der darüber erhaben ist…

Eine Antwort schreiben